Saldy ist live: Konto anlegen, anmelden, loslegen
Aus der Demo ist eine Plattform geworden. Ab sofort können Sie ein Konto anlegen, sich anmelden und dort weiterarbeiten, wo Sie aufgehört haben — auf dem Rechner und auf dem Handy.
Fachbeitrag, keine Beratung. Allgemeine Rechtslage — kein Rat für Ihren Einzelfall.
Saldy hat jetzt echte Konten: Registrierung mit E-Mail und Passwort, Anmeldung und ein Arbeitsbereich, der automatisch im Konto gespeichert wird und auf allen Geräten denselben Stand zeigt. Alle Daten lassen sich mit einem Klick herunterladen, das Konto vollständig löschen. Die Anwendung läuft im Browser und kann auf dem Handy wie eine App abgelegt werden.
Bisher gab es eine Demo, die alles konnte — außer sich zu erinnern. Das ändert sich mit diesem Schritt: Saldy hat jetzt echte Konten.
Auf einen Blick
- Konto
- Free kostenlos, ohne Zahlungsdaten; Solo und Team kostenpflichtig, buchbar unter saldy.de/preise
- Speicherung
- automatisch, wenige Sekunden nach der letzten Eingabe
- Geräte
- derselbe Stand auf Rechner und Handy
- Datenexport
- vollständig, als lesbare Datei
- Kontolöschung
- endgültig, mit Passwortbestätigung
- Installation
- keine — läuft im Browser, ablegbar als App
Was neu ist
Sie legen mit E-Mail und Passwort ein Konto an, melden sich an und arbeiten in Ihrem eigenen Bereich. Alles, was Sie anlegen — Kontakte, Produkte, Angebote, Rechnungen, Ausgaben, Bankumsätze — wird kurz nach der letzten Eingabe automatisch gespeichert. Unten links sehen Sie jederzeit, ob der aktuelle Stand gesichert ist.
Beim ersten Start entscheiden Sie, wie Sie beginnen möchten: leer, um sofort mit den eigenen Daten loszulegen, oder mit Beispieldaten, um in Ruhe alles auszuprobieren. Beides lässt sich später jederzeit ändern.
Auf jedem Gerät derselbe Stand
Weil der Arbeitsbereich im Konto liegt, sehen Sie am Handy dieselben Zahlen wie am Rechner. Sollten Sie an zwei Geräten gleichzeitig arbeiten, überschreibt nichts stillschweigend etwas anderes — Saldy fragt nach, welcher Stand gelten soll.
Auf dem Handy können Sie Saldy über die Funktion „Zum Home-Bildschirm“ wie eine App ablegen. Es startet dann im Vollbild, ohne Adressleiste, und fühlt sich an wie eine installierte Anwendung.
Ihre Daten gehören Ihnen
Im Kontobereich unter „Daten“ finden Sie zwei Schaltflächen, die uns wichtig waren. Die eine lädt eine vollständige, lesbare Kopie von allem herunter, was zu Ihrem Konto gespeichert ist. Die andere löscht das Konto samt Arbeitsbereich endgültig — nach Eingabe des Passworts und einer ausdrücklichen Bestätigung.
Beides ist kein Formular, das man erst anfordern muss, sondern ein Knopf. So sollte es unserer Meinung nach überall sein.
Was darunter liegt
Saldy speichert Ihre Rechnungen nicht als bearbeitbare Datensätze, sondern als festgeschriebene Versionen: Ist ein Beleg einmal ausgestellt, lässt er sich nicht mehr ändern — eine Korrektur entsteht als neuer Beleg, und beide bleiben erhalten. Rechnungsnummern werden lückenlos vergeben, auch wenn mehrere Belege gleichzeitig entstehen. Das ist keine Einstellung, die man abschalten kann, sondern die Grundlage, auf der alles Weitere aufsetzt.
Aus demselben festgeschriebenen Beleg entsteht auf Wunsch eine E-Rechnung nach EN 16931 — wahlweise als ZUGFeRD oder als XRechnung. Vor dem Festschreiben prüft Saldy die Summenregeln der Norm; stimmt eine Summe nicht, wird nicht festgeschrieben.
Für wen das gedacht ist
Für Selbstständige und kleine Betriebe, die ihre Rechnungen selbst schreiben und ihre Belege selbst erfassen — und die dabei sicher sein wollen, dass am Ende alles zusammenpasst: lückenlose Nummern, unveränderbare Belege, eine E-Rechnung, die die Prüfung besteht, und Zahlen, die sich in die Umsatzsteuer-Voranmeldung übernehmen lassen. Wer eine Buchhaltungsabteilung hat, braucht anderes. Wer bisher mit einer Tabelle und einer Word-Vorlage arbeitet, ist genau richtig.
Ein Kleinunternehmer nach § 19 UStG hinterlegt das einmal im Steuerprofil — danach verschwindet der Steuerausweis aus Rechnungen und Auswertungen, der Pflichthinweis erscheint automatisch. Wer regelbesteuert ist, sieht seine Zahllast laufend, nicht erst am Zehnten. Beide sehen den kumulierten Jahresumsatz — die Zahl, die seit 2025 über den Kleinunternehmerstatus entscheidet, wie im Beitrag zu den neuen Grenzen beschrieben.
Die ersten zehn Minuten
- Konto anlegen mit E-Mail und Passwort — keine Zahlungsdaten, keine Wartezeit.
- Start wählen: leer oder mit Beispieldaten. Wer erst schauen will, nimmt die Beispieldaten und entfernt sie später.
- Stammdaten eintragen: Firmenname, Anschrift, Steuernummer oder USt-IdNr., Bankverbindung, Kleinunternehmer ja/nein. Das sind genau die Angaben, die jede Rechnung nach § 14 UStG braucht.
- Erste Rechnung schreiben und festschreiben — die Nummer wird jetzt vergeben, der Beleg gesperrt.
- E-Rechnung erzeugen: aus demselben Beleg als ZUGFeRD oder XRechnung, je nachdem, was der Kunde braucht.
Wie es weitergeht
Als Nächstes stand der Passwort-vergessen-Weg an, und er ist inzwischen da: Unter „Passwort vergessen?“ auf der Anmeldeseite fordern Sie eine E-Mail mit einem Link an, über den Sie ein neues Passwort vergeben. Der Link gilt eine Stunde.
Seit dem 4. September 2026 sind außerdem die kostenpflichtigen Tarife Solo und Team auf der Preisseite buchbar. Der Tarif Free bleibt kostenlos.
Was wir nicht vorhaben: Saldy zur Steuerberatung zu machen. Die Anwendung bereitet vor, rechnet zusammen und hält fest — bewerten muss ein Mensch, der Ihren Fall kennt. Genau deshalb steht unter jedem Fachbeitrag in diesem Magazin derselbe Satz.
Jetzt kostenlos ein Konto erstellen — oder erst einmal die Demo ohne Anmeldung ansehen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Konto?
Das Anlegen ist kostenlos und ohne Zahlungsdaten möglich, und der Tarif Free bleibt kostenlos. Die Tarife Solo und Team sind kostenpflichtig; Preise und Zahlungsweisen stehen auf der Preisseite (saldy.de/preise), dort sind sie auch buchbar, beim ersten Abo mit 14 Tagen kostenloser Testphase. Sie können jederzeit alle Daten herunterladen und das Konto vollständig löschen.
Brauche ich eine Installation?
Nein. Saldy läuft im Browser und lässt sich auf dem Handy wie eine App zum Startbildschirm hinzufügen.
Kann ich erst mit Beispieldaten üben und später auf eigene Daten wechseln?
Ja. Beim ersten Start wählen Sie „Beispieldaten“ oder „leer“; die Beispieldaten lassen sich später jederzeit entfernen, sodass Sie mit einem sauberen Arbeitsbereich weiterarbeiten.
Was passiert, wenn ich an zwei Geräten gleichzeitig arbeite?
Saldy überschreibt nichts stillschweigend. Weichen die Stände voneinander ab, fragt die Anwendung nach, welcher gelten soll.
Ersetzt Saldy meine Steuerberatung?
Nein. Saldy bereitet Belege, Zahlen und Meldungen auf und hält sie GoBD-gerecht fest. Die steuerliche Bewertung Ihres Einzelfalls bleibt Sache Ihrer Steuerberaterin oder Ihres Steuerberaters.
Wir bauen eine Buchhaltung für kleine Unternehmen — und schreiben über das, worüber wir dabei selbst stolpern. Fachliches belegen wir mit Quellen und nennen zu jedem Beitrag den Stand, auf den er sich bezieht. Für Ihren Einzelfall ersetzt das keine Steuerberatung.
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