Was passiert, wenn ich im kostenlosen Tarif die Grenze erreicht habe?
Alles Bestehende bleibt vollständig nutzbar — Belege, Auswertungen, Umsatzsteuer, Export. Gesperrt ist nur
das Festschreiben einer weiteren Rechnung im selben Kalendermonat, oberhalb von
5 Stück; im nächsten Monat geht es weiter. Es wird nichts gelöscht und nichts automatisch
kostenpflichtig.
Warum sind die Preise inklusive Umsatzsteuer angegeben?
Weil der Endpreis die Zahl ist, die tatsächlich abgebucht wird. Saldy richtet sich an Unternehmerinnen und
Unternehmer, unter ihnen aber auch an Kleinunternehmer nach § 19 UStG — für die ist der Bruttobetrag der
echte Aufwand. Ob Sie die Kleinunternehmerregelung noch nutzen können, hängt seit 2025 an zwei
Umsatzgrenzen — dazu im Magazin:
Kleinunternehmer und E-Rechnung.
Wer vorsteuerabzugsberechtigt ist, findet den Nettobetrag auf jeder Tarifkarte und in der
Tabelle oben. Im Einzelfall entscheidet Ihre Steuerkanzlei.
Kann ich das Abo als Betriebsausgabe absetzen?
Ein Buchhaltungsprogramm ist in aller Regel betrieblich veranlasst; über die Behandlung im Einzelfall
entscheidet Ihre steuerliche Situation, nicht diese Seite. Die Rechnung von Stripe weist Nettobetrag,
Steuersatz und Steuerbetrag getrennt aus, sodass sie sich unverändert verbuchen lässt.
Im Einzelfall entscheidet Ihre Steuerkanzlei.
Was kostet ein weiterer Nutzer?
Nichts zusätzlich — die Nutzerzahl gehört zum Tarif. Wie viele Personen ein Tarif zulässt, steht in der
Tabelle oben; offene Einladungen zählen dabei mit. Ist die Grenze erreicht, verweigert das Programm die
nächste Einladung, statt sie stillschweigend anzunehmen.
Ersetzt Saldy meinen Steuerberater?
Nein — und das soll es auch nicht. Saldy schreibt Ihre Belege unveränderbar fest, bereitet Voranmeldung und
Anlage EÜR vor und übergibt der Kanzlei einen sauberen DATEV-Buchungsstapel. Die steuerliche Beratung und
die Jahresabschlussarbeiten bleiben bei Ihrem Steuerberater.
Kann Saldy meine Löhne abrechnen?
Nein. Gehälter, Lohnsteuer und Sozialversicherung sind ein eigenes Fach mit eigenen Meldewegen und
eigenen Fristen; ein halbes Lohnprogramm wäre schlimmer als keines. Die Abrechnung macht Ihr Lohnbüro oder
Ihre Steuerkanzlei. In die Bücher gehört der Lohn trotzdem — dafür gibt es in Saldy eine eigene Kategorie
mit eigenem Konto und eigener BWA-Zeile: Sie erfassen die monatliche Zahlung als Ausgabe. Wer eine
Zeiterfassung mit Lohnvorbereitung nutzt, kann deren Monatsübergabe stattdessen als Entwurf einlesen —
übernommen wird dabei der Bruttolohn, ohne Namen und ohne Personalnummern; Arbeitgeberanteil, Lohnsteuer und
Umlagen kommen aus der Lohnabrechnung und stehen als Vermerk am Beleg. Eine solche Zeiterfassung ist
zeitflex.de — das ist unser
Schwesterprodukt, aus demselben Haus, und keine unabhängige Empfehlung. Das Übergabeformat gehört Saldy
und ist offen dokumentiert; jedes Programm darf es erzeugen.
Im Einzelfall entscheidet Ihre Steuerkanzlei.
Was bringt die halbjährliche oder jährliche Zahlung?
Halbjährlich — −10 %: Solo spart 8,94 €, Team spart 14,94 € gegenüber 6 Monatsbeiträgen. Jährlich — 2 Monate: Solo spart 29,80 €, Team spart 49,80 € gegenüber 12 Monatsbeiträgen. Gerechnet wird gegen dieselben Monatspreise, die oben stehen — Sie können
es nachrechnen, und es geht auf den Cent auf. Die Leistung ist in jeder Zahlungsweise
dieselbe; bezahlt wird nur in anderen Abständen.
Kann ich später von monatlich auf jährlich umstellen?
Ja, unter Konto (oben rechts) → Abo, Rechnungen & Kündigung, ohne zu kündigen. Stripe rechnet dabei den noch nicht
verbrauchten Teil des laufenden Zeitraums an und zeigt Ihnen den Differenzbetrag, bevor Sie
bestätigen. Es entsteht kein zweites Abo, und Sie zahlen nichts doppelt. Umgekehrt — von jährlich zurück
auf monatlich — geht denselben Weg.
Wie läuft die Testphase?
Beim ersten Abo hinterlegen Sie bei Stripe eine Zahlungsart; abgebucht wird 14 Tage lang nichts.
Der Betrag, der danach berechnet wird, steht vor der Bestätigung im Stripe-Formular. Kündigen Sie in der
Testphase, endet der Tarif mit ihr ohne Kosten; danach gilt der kostenlose Tarif. Die Testphase gibt es
einmal je Organisation, beim ersten bezahlten Tarif.
Welcher Tarif passt zu mir?
Vor allem zwei Größen unterscheiden die Tarife: wie viele Rechnungen Sie im Monat
festschreiben und wie viele Personen mitarbeiten. Einzelne Werkzeuge — der DATEV-Export etwa —
kommen erst ab Solo dazu. Bis 5 Rechnungen im Monat und allein: der kostenlose Tarif
reicht. Mehr Rechnungen: Solo. Mehrere Personen: Team. Die Tabelle oben zeigt alles
Zeile für Zeile — und sie ist aus denselben Werten erzeugt, mit denen das Programm seine Grenzen
durchsetzt. Verschätzen können Sie sich nicht dauerhaft: Wechseln geht jederzeit in beide Richtungen.
Rechnet der Rechner mir eine Ersparnis vor?
Nein. Er rechnet nur mit den beiden Zahlen, die Sie selbst einstellen, und stellt den Tarifpreis daneben.
Wie viel Zeit Ihnen Saldy tatsächlich abnimmt, hängt von Ihrer Arbeitsweise ab — eine Prozentzahl dazu wäre
geraten, und geratene Zahlen haben in einem Steuerprogramm nichts verloren.