Über uns

Wer hinter Saldy steht

Saldy ist ein Produkt, an dem unabhängig gearbeitet wird. Diese Seite sagt, warum es Saldy gibt, für wen es gemacht ist — und wo es aufhört.

Wovon Saldy lebt

Saldy wird über Tarife bezahlt und über nichts sonst. Wir verkaufen Ihre Belege nicht, geben sie nicht weiter und werten sie nicht für Werbung aus. Über den Funktionsumfang entscheidet niemand von außen — es gibt keine Vorgaben, denen Wachstum wichtiger wäre als Ihre Buchführung.

Firmierung, Anschrift und verantwortliche Person stehen dort, wo sie hingehören — im Impressum.

Was Sie davon haben und wo es aufhört, sollten Sie beides kennen, bevor Sie Ihre Buchführung hier ablegen.

Wo es aufhört: Es gibt keine Betreuung rund um die Uhr und keine Hotline mit festen Servicezeiten. Eine Telefonnummer gibt es, erreichbar ist sie nicht zu jeder Zeit. Auf Anfragen antworten wir in der Regel innerhalb weniger Werktage; mehr verspricht auch das Kontaktfenster nicht.

Warum es Saldy gibt

Buchführung in einem kleinen Betrieb zerfällt in Werkzeuge, die nichts voneinander wissen: die Rechnung im Textprogramm, die Belege in einem Ordner, die Umsätze in einer Tabelle, die Voranmeldung von Hand. Jeder Übergang zwischen zweien davon ist eine Stelle, an der eine Zahl kippen kann — und es fällt niemandem auf, bis jemand nachfragt.

Dazu kam eine Frist, die sich niemand aussuchen konnte. Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes Unternehmen strukturierte E-Rechnungen annehmen und aufbewahren können. Ab 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz ihre Rechnungen an andere Unternehmen im Inland als E-Rechnung ausstellen, ab 2028 alle. Ein PDF gilt dann nicht mehr als E-Rechnung. Was die E-Rechnungspflicht 2027 und 2028 genau verlangt, steht ausführlich im Magazin.

Saldy ist der Versuch, diesen einen Weg in einem Programm zu führen: Rechnung schreiben, festschreiben (also nummerieren und unveränderbar machen), E-Rechnung erzeugen, Zahlungen zuordnen, Umsatzsteuer-Voranmeldung und Einnahmenüberschussrechnung vorbereiten. Nicht, weil ein Programm für alles besser wäre als ein gutes Programm für eine Sache — sondern weil hier die Übergänge das Problem sind.

Für wen — und für wen nicht

Gemacht ist Saldy für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen in Deutschland, die ihren Gewinn per Einnahmenüberschussrechnung ermitteln — also Einnahmen minus Ausgaben, ohne Bilanz. Sie schreiben ihre Rechnungen selbst und erfassen ihre Belege selbst. Wer bisher mit einer Tabelle und einer Textvorlage arbeitet, ist genau richtig. Wer eine Buchhaltungsabteilung hat, braucht anderes.

Nicht gemacht ist Saldy für Betriebe, die bilanzieren, und für Unternehmensgruppen mit mehreren Gesellschaften. Wer eine Bilanz aufstellen muss, ist hier falsch — besser jetzt gelesen als nach der ersten Datenübernahme.

Woran Sie uns messen können

Fünf Punkte, jeder mit der Stelle, an der er nachzuschlagen ist.

  • Was nicht läuft, wird nicht behauptet.Bezahlte Tarife sind auf der Preisseite buchbar — die Abwicklung läuft über Stripe. Was noch nicht läuft, steht daneben. Die Datenschutzerklärung führt einen eigenen Abschnitt darüber, was auf diesem Server nicht stattfindet. Und wo eine Zahl nur geschätzt wäre, steht keine: Geratene Zahlen haben in einem Steuerprogramm nichts verloren.
  • Wo eine Grenze ist, steht sie da.Löhne rechnet Saldy nicht ab — ein halbes Lohnprogramm wäre schlimmer als keines. Eine Steuerberatung ersetzt Saldy auch nicht: Saldy führt Ihre Belege, bereitet Umsatzsteuer-Voranmeldung und Anlage EÜR vor und übergibt der Kanzlei eine Datei, die sie direkt einlesen kann. Im Einzelfall entscheidet Ihre Steuerkanzlei.
  • Ihre Daten gehören Ihnen — bis auf das, was bleiben muss.Belege, Kontakte und Auswertungen gehen jederzeit als Datei heraus, per Knopf und ohne Antrag (Art. 15 und Art. 20 DSGVO); Konto und Arbeitsbereich löschen Sie selbst (Art. 17 DSGVO). Was danach nicht verschwindet, sagen wir dazu: festgeschriebene Belege und das zugehörige Buchungsprotokoll bleiben erhalten, weil § 147 AO und § 257 HGB das verlangen. Nachzulesen in der Datenschutzerklärung.
  • In Ihrer Buchhaltung schaut niemand zu.In der Anwendung keine Werbe-Cookies, keine Analyse-Dienste, keine eingebetteten Inhalte fremder Anbieter. Auf der Website messen wir mit Microsoft Clarity — aber nur, wenn Sie zustimmen; ohne Zustimmung entsteht beim Aufruf keine Verbindung zu Dritten. Der Server steht in Deutschland.
  • Offene Punkte bleiben sichtbar.Was in den Rechtstexten noch aussteht, ist dort gelb markiert, statt wegzufallen. Das sieht unfertig aus — es ist auch unfertig. Ein weggelassener offener Punkt wäre nur unsichtbarer, nicht erledigt.

Wo Sie das nachlesen können

Das meiste auf dieser Seite lässt sich nachlesen statt glauben — in der Datenschutzerklärung, auf der Preisseite oder im Programm selbst. Die Live-Demo läuft ohne Konto und ohne Anmeldung; was Sie dort eingeben, wird nicht an uns übertragen und beim Schließen der Seite verworfen. Nur Ihre Anzeigeeinstellungen bleiben auf Ihrem Gerät.

Fehlt Ihnen hier etwas, oder stimmt etwas nicht mit dem überein, was das Programm tut? Schreiben Sie uns — das ist der kürzeste Weg, diese Seite zu verbessern.